Komponistinnen

Eine filmische und musikalische Spurensuche von Kyra Steckeweh und Tim van Beveren

Der mit dem OPUS KLASSIK 2020 ausgezeichnete Dokumentarfilm „Komponistinnen“ beleuchtet die historischen und persönlichen Umstände, unter denen vier Frauen im 19. und frühen 20. Jahrhundert ihre Werke geschaffen haben. Der Berliner Filmemacher Tim van Beveren begleitet Kyra Steckeweh auf ihrer Spurensuche nach Frankreich und Deutschland, zu den Lebens- und Wirkungsstätten von Mel Bonis (1858-1937), Lili Boulanger (1893-1918), Fanny Hensel (1805-1847) und Emilie Mayer (1812-1883).

Sie treffen dabei Expert*innen, die sich wissenschaftlich mit der Thematik beschäftigen und denen sie auch Fragen zur gegenwärtigen Situation stellen: Wie wird heute mit dem musikalischen Erbe der Komponistinnen umgegangen? Warum wird ihre Musik so selten aufgeführt?
Am Klavier lässt Kyra Steckeweh die Musik von Mel Bonis, Lili Boulanger, Fanny Hensel und Emilie Mayer lebendig werden und am Ende der filmischen Reise hat man fast das Gefühl, die Komponistinnen persönlich zu kennen. 

DVD zum Film erhältlich bei tvbmedia productions.

Trailer

Dokumentarfilm: Dora Pejačević (1885-1923)

Mit ihrem neuen Dokumentarfilm wollen Kyra Steckeweh und Tim van Beveren die Komponistin Dora Pejačević (1885-1923) in den Fokus rücken. Sie ist in vielerlei Hinsicht eine markante Persönlichkeit der Musik- und Kulturgeschichte. Ihre Lebenszeit fällt in eine teils glanzvolle, teils zerrissene Epoche Europas mit großen politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Umbrüchen, die die Biographie der Komponistin unmittelbar und teilweise dramatisch prägten.

In ihrer Heimat Kroatien ist  Dora Pejačević fast so bekannt wie Mozart, doch anderswo ist sie nahezu eine Unbekannte. Zu ihren Lebzeiten wurden ihre Werke zwar in Dresden, Budapest, Wien und vielen anderen Städten aufgeführt, aber nach ihrem Tod 1923 geriet sie schnell in Vergessenheit und ihr Name verschwand aus den Konzertprogrammen.

Dora Pejačević wuchs als Gräfin im Schloss ihrer Eltern in Našice, im heutigen Kroatien, auf. Durch diese privilegierte Herkunft konnte sie ihr musikalisches Talent schon früh entfalten. Doch für sie war die Musik kein Zeitvertreib, sondern eine wirkliche Berufung: sie hinterließ ein umfangreiches und vielfältiges Gesamtwerk aus Klavier-, Kammermusik-, Orchester- und Vokalwerken.

Der Film erscheint voraussichtlich 2022. Alle Infos hier: www.dora-pejacevic.com