+++ Neues Album "Spurensuche" beim Label "Kaleidos" erhältlich +++

  1. Dora Pejačević (1885-1923): Sonate für Klavier b-Moll op. 36 (1915)

    I. Con fuoco ma non troppo allegro (Ausschnitt)

  2. Sophie Westenholz (1759-1838): Sonate c-Moll (undatiert)

    III. Allegro assai (Ausschnitt)

  3. Ethel Smyth (1858-1944): Sonate  Nr. 2  cis-Moll (1877)

    II. Andante (Ausschnitt)

Presse

Eine Pionierin der Pianistinnen
„Man lernt nie aus als immer neugieriger Musikliebhaber. Die Pianistin Kyra Steckeweh gibt dieser Neugier reichlich Nahrung mit ihrer CD, die Klavierwerke dreier Komponistinnen präsentiert, deren Namen nahezu nie im normalen Musikleben auftauchen. Diesen Komponistinnen hat sie auch einen mit dem Opus-Klassik-Preis ausgezeichneten Dokumentarfilm gewidmet: eine Pionierin der Pianistinnen. […] Der inneren Erregtheit, „großen Expressivität und Spannung“ (so Steckeweh im Booklet), die die Sonate b-Moll op. 36 prägen, die auch im eigentlich ruhigeren Andante nachzittern, spürt Steckeweh sehr anteilnehmend nach, das unruhige Energisch-Resolute im Rondo gestaltet sie mit großer Kraft. Man würde es allen drei Klaviersonaten wünschen, dass sie öfter auf den Programmen der Pianisten stehen."
Rainer W. Janka [Klassik-Heute.de, 01.10.2021]

Drei Komponistinnen
„Spurensuche nennt sich eine CD von Kaleidos mit der Pianistin Kyra Steckeweh mit Musik von drei Komponistinnen. Zu Beginn erklingt die Sonate der Kroatin Dora Pejacevic(1885-1923), ein heroisch-leidenschaftliches Werk, das man nicht ohne weiteres als das Werk einer Frau einschätzen würde. Kyra Steckeweh spielt die Sonate spannungs- und ausdrucksvoll. In eine ganze andere, frühromantische Welt tauchen wir dann mit der Sonate von Sophie Westenholz (1759-1838) ein. Ethel Smyth (1858-1944) ist vor allem bekannt für ihren March of the Women, der zur Hymne der Suffragetten wurde, der englischen Frauenrechtsbewegung. Die Sonate Nr. 2 der lesbischen Komponistin dreht sich um ihre Liebe zur Schauspielerin Marie Geistinger. Sie ist äußerst fantasievoll komponiert, und Kyra Steckeweh liefert davon eine fein differenzierende und lebendig-spontane Interpretation.“
Remy Franck [Pizzicato, 19.09.2021]